Unsere Schule beim „Fest der Kulturen“

Jedes Jahr am 3. Okto­ber, dem Tag der deut­schen Ein­heit, fin­det in Ker­pen das Fest der Kul­tu­ren statt. Das Fest bie­tet ein bun­tes Büh­nen­pro­gramm, eine Men­ge Stän­de von Ker­pe­ner Ver­ei­nen und eine gro­ße Aus­wahl an inter­na­tio­na­len Spei­sen. Die­ses Jahr war unse­rer Schu­le gleich drei­mal bei dem Fest ver­tre­ten.
Den Anfang mach­ten unse­re Musik AG, der “Musik und Bühne”-Kurs der Stu­fe 10 sowie eini­ge Ober­stu­fen­schü­ler, die fast eine Stun­de lang ihre ein­ge­üb­ten Stü­cke auf­führ­ten. Die ca. 25 Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben mit sehr viel Enga­ge­ment und Kön­nen einen tol­len Bei­trag zum Gelin­gen des Fes­tes geleis­tet. Sehr gelobt wur­den unse­re Schü­ler durch den Mode­ra­tor Mar­tin Sagel und das begeis­ter­te Publi­kum, das vor allem durch die gesang­li­chen Leis­tun­gen der Sän­ge­rin­nen beein­druckt war, die wirk­lich sehr pro­fes­sio­nell waren! Unter­stützt durch Herrn Hei­ders­dorf, Herrn Nonn und Herrn Lie­bel stell­ten sich unse­re Musi­ker noch Fra­gen des Mode­ra­tors.
Wei­ter­hin haben in einem rund 15-minü­ti­gen Vor­trag Nehal Jah­wed und Tom Bau­er, zwei unse­rer Schü­ler­ver­tre­ter, das Projekt/Siegel „Schu­le ohne Ras­sis­mus — Schu­le mit Cou­ra­ge“ vor­ge­stellt. Sie schil­der­ten die schlim­men Aus­wir­kun­gen von All­tags­ras­sis­mus, stell­ten den Weg zum Sie­gel dar und for­mu­lier­ten ihre Hoff­nun­gen für die Zukunft. Zudem hat Eli­as Kys unse­re Aus­schwitz-Fahrt vor­ge­stellt und dabei sei­ne per­sön­li­chen Ein­drü­cke von der Fahrt geschil­dert. Aus sei­ner Sicht soll­te jeder die Grau­sam­keit der NS-Ideo­lo­gie durch einen Besuch an den Orten des Grau­ens selbst erfah­ren.
Außer­dem hat der 13. Jahr­gang einen Bei­trag zu dem gro­ßen Essens­an­ge­bot geleis­tet und durch den Ver­kauf von selbst­ge­mach­ten Waf­feln die Jahr­gangs­kas­se gefüllt.
Das gan­ze Fest war eine gelun­ge­ne Tages­ver­an­stal­tung für Jung und Alt und ist für das nächs­te Jahr nur zu emp­feh­len. Viel­leicht ist unse­re Schu­le dann ja wie­der so zahl­reich ver­tre­ten und reprä­sen­tiert uns posi­tiv in der Öffent­lich­keit.

Tom Bau­er (SV-Spre­cher)