3. Internationales Erasmus Treffen

Ereğlı, Tur­kei
10. – 14. Dezem­ber 2018

Mit enor­mer Gast­freund­lich­keit begrüß­ten uns die tür­ki­schen Kol­le­gen und Schüler/innen der Ibra­him Sühey­la izmir­li Fen Lise­si Schu­le in Ereğlı, Tür­kei und boten uns ein hoch inter­es­san­tes Pro­gramm an. Wäh­rend der fünf Tage haben wir nicht nur an unse­rem Pro­jekt gear­bei­tet, son­dern wir haben auch einen Ein­blick in die Kul­tur und die wun­der­schö­ne Land­schaft der Regi­on bekom­men, die wir nicht so schnell ver­ges­sen wer­den.

Die Schu­le selbst ist sehr bemer­kens­wert. Sie ist groß­räu­mig, ruhig, sau­ber und kunst­voll gestal­tet mit klei­nen gemüt­li­chen Ecken, wo Schü­ler selb­stän­dig arbei­ten oder sich per­sön­lich mit Leh­rern tref­fen kön­nen. Die Fächer Kunst, Musik und Thea­ter wer­den stark geför­dert, aber auch die aka­de­mi­sche Leis­tung der Schü­ler. Wäh­rend der fünf Tage haben die Schü­ler uns sehr herz­lich auf­ge­nom­men und uns eini­ges ange­bo­ten. So haben sie eigens für uns ein Schat­ten­pup­pen-Thea­ter und ein musi­ka­li­sches Stück des Schul­ensem­bles auf­ge­führt. Wir konn­ten aber auch selbst krea­tiv sein, indem wir eine uralte tür­ki­sche Mal­tech­nik aus­pro­biert haben. Was uns auch sehr ange­nehm auf­fiel, war das Kli­ma des gegen­sei­ti­gen Respekts und der Höf­lich­keit zwi­schen den Schü­lern und ihren Leh­rern. Wir fühl­ten uns auf jeden Fall dort sehr wohl und ver­wöhnt.

Fotos der Schu­le

Die Schu­le liegt in der Stadt Ereğlı, eine Stadt der Pro­vinz Zon­guldak mit über 100.000 Ein­woh­nern. Sie ist einer der weni­gen natür­li­chen Häfen der west­li­chen Schwarz­meer­küs­te in der Tür­kei. Obwohl das Wet­ter teil­wei­se sehr kalt und stür­misch war, konn­ten wir die gemüt­li­che Stadt trotz­dem genie­ßen, beson­ders die net­ten und lecke­ren Restau­rants und Tee­häu­ser, die man ent­lang der Küs­te fin­det. Sehr beson­ders waren unse­re Aus­flü­ge nach Safran­bo­lu, Göl­cük Natio­nal Park und Caval­ry Caves and Holy Water Caves in der Nähe von Ereğlı.

Safran­bo­lu ist eine wun­der­schö­ne klei­ne Stadt, die wegen ihres von Fach­werk­häu­sern bestimm­ten Stadt­bil­des seit 1994 in der Lis­te des Welt­kul­tur­er­bes der UNESCO steht. Hier konn­ten wir ein Fach­werk­haus besich­ti­gen und die berühm­te Deli­ka­tes­se Safran­bo­lus pro­bie­ren: “Lokum”, eine auf Sirup beru­hen­de tür­ki­sche Süßig­keit, die sehr lecker und kalo­rien­reich ist.

Der Göl­cük Natio­nal­park liegt auf einem der größ­ten Ber­ge der Tür­kei und ist abso­lut bezau­bernd. Dort haben wir einen zwei­stün­di­gen Spa­zier­gang um einen Natur­see gemacht, wo wir den Schnee und die vie­len kal­ten Bäche und Quel­len bewun­dert haben. Auf dem Weg dahin haben wir auch Ayaz­ma Mağa­rası (Holy Water Cave) besucht – eine von drei berühm­ten Höh­len Ereğlı. Hier konn­ten wir die hän­gen­den und ste­hen­den Tropf­stei­ne und einen unter­ir­di­schen Teich wäh­rend unse­rer ein­stün­di­gen Tour besich­ti­gen.

Wie man sieht, die Tage in der Tür­kei waren ein­fach toll, voll mit net­ten, freund­li­chen Leu­ten und inter­es­san­ten Tätig­kei­ten. Freund­schaf­ten sind geschlos­sen wor­den, die hof­fent­lich auch sehr lan­ge hal­ten wer­den.

→ Kar­te der Tür­kei mit der Pro­vinz Zon­guldak
→ Bericht vom 2. Inter­na­tio­na­len Eras­mus-Tref­fen im Okto­ber 2018