Tadeusz Sobolewicz

26.3.1925 – 28.10.2015

2002 mit Schülern der WBG in Oswiecim

2002 mit Schü­lern der WBG in Oswie­cim

Im Geden­ken an den ehe­ma­li­gen Häft­ling Tade­usz Sobo­le­wicz, einer der weni­gen Über­le­ben­den aus meh­re­ren Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern des 2. Welt­krie­ges.

Tade­usz Sobo­le­wicz, war erst 17, als er von der Gehei­men Staats­po­li­zei (Gesta­po) wegen Betei­li­gung am pol­ni­schen Wider­stand gefan­gen genom­men wur­de. Er wur­de als Zwangs­ar­bei­ter dazu ein­ge­setzt, das KZ Ausch­witz mit auf­zu­bau­en. Die­se Jah­re waren von qual­vol­len Ereig­nis­sen geprägt. Er muss­te zuse­hen wie sei­ne Mit­ge­fan­ge­nen zu Tode miss­han­delt wur­den. Auch er war von die­ser unmensch­li­chen Gewalt betrof­fen. Er hat­te die Jah­re in größ­ter Hun­gers­not nur knapp über­lebt. Spä­ter wur­de er von Arbeits­la­ger zu Arbeits­la­ger geschickt, ins­ge­samt wur­de er in 6 ver­schie­de­nen KZ unter­ge­bracht.

2014 nach dem Vortrag in Krakow

2014 nach dem Vor­trag in Kra­kow

Am 01.05.1945 wur­de er letzt­end­lich befreit. Nach der Befrei­ung stu­dier­te er Phi­lo­so­phie, jedoch brach er das Stu­di­um ab und ent­schloss sich für eine Kar­rie­re als Schau­spie­ler. Die letz­ten Jah­re sei­nes Lebens ver­brach­te er damit sei­ne Geschich­te an ande­re wei­ter zu geben. Sein Tod im Okto­ber 2015 hat uns alle zutiefst berührt. Er wird nie in Ver­ges­sen­heit gera­ten.

Ale­xa Dobeck, Lara Dog­an­gül

Jürgen Seitz_659

Pla­kat­ge­stal­tung: Sarah Sil­ve­rio Blatz­heim, Nico­let­ta Schnei­der, Mine Kar­tal und Rebek­ka Lied­ke

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