Französischkurse auf Entdeckungstour in Lüttich

Les cours de français à la décou­ver­te de Liège

Am Diens­tag, den 22. Sep­tem­ber, mach­ten sich 49 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Wahl­pflicht­kur­se Fran­zö­sisch der Jahr­gän­ge 8, 9 und 10 gemein­sam mit ihren Lehr­kräf­ten Frau Kulik und Frau Matzat sowie Frau Ates auf den Weg nach Lüttich.

Kurz nach 8 Uhr star­te­ten wir mit dem Bus von der Schu­le in Rich­tung Bel­gi­en. Die Vor­freu­de auf den gemein­sa­men Aus­flug war bei allen groß. Bei strah­len­dem Son­nen­schein, einem fast wol­ken­lo­sen, blau­en Him­mel und sehr ange­neh­men spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren bot sich das per­fek­te Wet­ter für einen Tag in Lüttich.

In Lüt­tich ange­kom­men, begann unser Tag an der Zita­del­le. Dort wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Klein­grup­pen ein­ge­teilt und erhiel­ten ihre Stadt­ral­lye. Mit den Auf­ga­ben im Gepäck ging es zunächst gemein­sam zum Monu­ment au 14ème Régiment de Ligne, dem Denk­mal des 14. Lini­en­in­fan­te­rie­re­gi­ments, wo bereits die ers­ten Fotos entstanden.

Fotomontage zur Lüttichfahrt

Anschlie­ßend führ­te unser Weg eini­ge Schrit­te wei­ter zu einem Aus­sichts­punkt, von dem aus sich ein fan­tas­ti­scher Blick über die Stadt bot. Hier konn­ten die ers­ten Auf­ga­ben der Stadt­ral­lye gelöst wer­den. Gemein­sam ging es dann zurück zum Monu­ment au 14ème Régiment de Ligne. Beim Hin­ab­ge­hen der Stu­fen ent­stand noch ein gemein­sa­mes Grup­pen­fo­to – eine schö­ne Erin­ne­rung an unse­re Tagesfahrt.

Die nächs­te Sta­ti­on war die berühm­te Mon­tagne de Bue­ren. Eine der Auf­ga­ben bestand dar­in, die zahl­rei­chen Trep­pen­stu­fen (hier wird nicht ver­ra­ten, wie vie­le es sind) zu zäh­len. Doch die Stadt­ral­lye ver­lang­te nicht nur Aus­dau­er und gute Beob­ach­tungs­ga­be, son­dern auch Mut und Sprachkenntnisse.

Von dort aus mach­ten sich die Klein­grup­pen auf eige­ne Faust auf den Weg durch Lüt­tich. Damit auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Fran­zö­sisch nie­mand unsi­cher wer­den muss­te, erhiel­ten alle Grup­pen ein Blatt mit hilf­rei­chen fran­zö­si­schen Rede­wen­dun­gen für ver­schie­de­ne Alltagssituationen.

Zu den Pflicht­sta­tio­nen der Ral­lye gehör­ten unter ande­rem der Place du Mar­ché mit dem Per­ron, der Palais des Prin­ces-Évê­ques sowie der Place Saint-Lam­bert. Neben Auf­ga­ben zu den Sehens­wür­dig­kei­ten stan­den vor allem die prak­ti­schen Sprechauf­ga­ben im Mit­tel­punkt. So soll­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei­spiels­wei­se eine Per­son auf Fran­zö­sisch anspre­chen und nach deren Lieb­lings­ort in Lüt­tich fra­gen oder sich nach dem Preis einer typi­schen Lüt­ti­cher Waf­fel erkun­di­gen. Eine wei­te­re krea­ti­ve Auf­ga­be bestand dar­in, die eige­ne Stim­mung auf der Mon­tagne de Bue­ren mit drei fran­zö­si­schen Wör­tern zu beschreiben.

Auf die­se Wei­se wur­de Fran­zö­sisch ganz prak­tisch ein­ge­setzt: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler konn­ten ihre im Unter­richt erwor­be­nen Sprach­kennt­nis­se in ech­ten All­tags­si­tua­tio­nen aus­pro­bie­ren und dabei fest­stel­len, dass man sich auch außer­halb des Klas­sen­raums erfolg­reich auf Fran­zö­sisch ver­stän­di­gen kann.

Nach der Stadt­ral­lye blieb noch genü­gend Zeit zur frei­en Ver­fü­gung. Die­se wur­de ganz unter­schied­lich genutzt: Eini­ge erkun­de­ten wei­te­re Tei­le der Stadt und besich­tig­ten zusätz­li­che Sehens­wür­dig­kei­ten, ande­re besuch­ten ein Muse­um, ein Café, eine Patis­se­rie oder ein Restau­rant. Natür­lich blieb auch Zeit zum Shop­pen und für das ein oder ande­re bel­gi­sche Souvenir.

Gut gelaunt und mit vie­len neu­en Ein­drü­cken tra­fen sich schließ­lich alle am Nach­mit­tag wie­der mit den Leh­re­rin­nen am Place Saint-Lam­bert. Von dort führ­te der Fuß­weg über die Maas (La Meu­se) zum Aqua­ri­um, wo der Rei­se­bus die Grup­pe bereits erwartete.

Auf der Rück­fahrt waren vie­le müde, aber sicht­lich zufrie­den mit den Erleb­nis­sen des Tages. Um 17 Uhr erreich­ten wir wie­der die Schu­le in Ker­pen – mit vie­len neu­en Ein­drü­cken und der Erkennt­nis, dass Fran­zö­sisch am meis­ten Spaß macht, wenn man es ein­fach ausprobiert.

Kommentare von Schülerinnen und Schülern zum Tagesausflug nach Lüttich:

„Es lohnt sich defi­ni­tiv! Die Innen­stadt von Lüt­tich ist rich­tig schön.“

„Am meis­ten hat mir gefal­len, dass die Men­schen, denen wir begeg­net sind, sehr nett und freund­lich waren“.

„Beson­ders toll fand ich den Fluss in Lüt­tich, weil es schön war auf der Brü­cke zu ste­hen und das glit­zern­de Was­ser zu beob­ach­ten. Dar­an erin­ne­re ich mich beson­ders gerne.“

„Ich fand es echt cool, wie schnell die Ein­hei­mi­schen Fran­zö­sisch sprechen.“

„Ich wer­de den Tag immer in schö­ner Erin­ne­rung behalten.“

„Ich fand es toll, dass wir bei der Stadt­ral­lye auch Men­schen anspre­chen muss­ten, weil man so sei­ne Fran­zö­sisch­kennt­nis­se aus­pro­bie­ren konnte.“

„Die Waf­feln waren sehr lecker.“

„Es war ein per­fek­ter Tag.“

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