Hallo Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen.

Nach­dem wir als Schü­ler­ver­tre­tung ges­tern erfah­ren haben, dass bei uns an der Schu­le noch immer in gro­ßen Grup­pen Fuß­ball gespielt wird, unter ande­rem auch mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern von unse­rer Schu­le haben wir — die SV — beschlos­sen, uns auch mal an Euch zu wen­den.

Die Kanz­le­rin hat vor­ges­tern in einer Anspra­che noch­mal deut­lich gemacht, dass wir alle etwas tun müs­sen, um die Lage zu ver­bes­sern. Klar, wir Schü­le­rin­nen und Schü­ler gehö­ren nicht zur Risi­ko­grup­pe aber gera­de das macht uns als poten­zi­el­le Virus­trä­ger so gefähr­lich. Wir beneh­men uns ganz nor­mal, uns fehlt ja nichts. Wir nut­zen die freie Zeit, um unse­re sozia­len Kon­tak­te zu pfle­gen. Das gro­ße Pro­blem bei dem Virus ist, dass es nicht bei jedem anschlägt, dass heißt, auch wenn wir den Virus haben, wer­den wir nicht unbe­dingt krank. Trotz­dem kön­nen wir ihn an ande­re Per­so­nen wei­ter­ge­ben. Stellt euch also mal vor, ihr tragt den Virus in euch, bekommt davon aber nichts mit und steckt unbe­merkt einen Freund oder eine Freun­din beim Fuß­ball­spie­len oder sonst wo an. Die­ser Freund oder die Freun­din hat eine Per­son, die zur Risi­ko­grup­pe gehört, Zuhau­se woh­nen und nur weil ihr so unvor­sich­tig wart und den Virus unbe­merkt wei­ter­ge­ge­ben habt, könn­te die­se Per­son ster­ben. Selbst wenn durch die Über­tra­gung nie­mand in Lebens­ge­fahr kommt, ver­brei­tet sich der Virus wei­ter und unse­rer Gesund­heits­sys­tem wird immer stär­ker belas­tet. Die Qua­ran­tä­ne­zeit, wenn sie denn kommt, könn­te so sehr lang wer­den und das wol­len wir alle nicht, denn wir alle wol­len wie­der ganz nor­mal unse­ren Hob­bys nach­ge­hen, Freun­de tref­fen und vie­les mehr.

Wir bit­ten auch daher, bleibt bit­te für ein paar Wochen Zuhau­se und mei­det Kon­takt zu ande­ren Per­so­nen. Wer es gar nicht Zuhau­se aus­hält und unbe­dingt raus muss, soll­te sich mal über sozia­le Pro­jek­te in sei­nem Umfeld infor­mie­ren, mit denen ihr den beson­ders Schwa­chen hel­fen könnt. Selbst wenn es nur der Ein­kauf für die 90-jäh­ri­ge Nach­ba­rin ist.

Ich hof­fe, ihr nehmt unse­ren Rat ernst und bleibt Zuhau­se.

Wir hof­fen, ihr alle bleibt gesund und über­steht die Zeit gut!

Euer SV-Team