Der Froschkönig – Ein Hörspiel

Gesprochen werden die Texte von Pia und Hannah L., Nico und Ken, Jan und Marc, Marvin und Lara, Ronja und Faith, Maurice und Sarah, Joel und Zoubeir, Isabel und Mia, Leon, Elli Joline und Emily sowie von Frau Büscher.

Vor langer, langer Zeit …. Nein, so lange ist auch noch nicht her. Es waren einmal viele Schülerinnen und Schüler, die alle zur „Froschklasse“ gehörten. Es stand eine Projektwoche an und passend zum Namen sollte ein Hörspiel erstellt werden.

Die Deutschlehrerin der Klasse, Frau Büscher, hatte passend für alle Kinder zusätzliche Figuren für das Märchen erfunden, die Handlung in Dialoge umgeschrieben und alles konnte beginnen. Die einzelnen Figuren wurden vorgestellt und die wichtigen Fragen geklärt, wer denn eine Rolle mit viel oder mit eher weniger Text lesen wollte. Als alle Kinder über den Inhalt informiert worden waren, wurde besprochen, welche Geräusche die Aufnahmen lebendiger machen könnten. Einige Kinder brachten dann von zu Hause Gegenstände mit, die für die Tonaufnahmen genutzt werden konnten. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache, wenn sie ihre Aufnahmen probten. Dann wurden mitgebrachte Zweige mit viel Laub daran solange über den Boden gezogen, damit die Aufnahme schön war, bis kein Laub mehr an den Zweigen hing. Ebenso spannend war es eine metallene Kuchenplatte so oft auf dem Tisch zu legen, rollen, werfen bis der passende Ton gefunden wurde. Auch Besteck erzeugt immer wieder verschiedene Klänge, wenn es abgelegt wird. Selbst Schuhe mit verschieden hohen Absätzen waren mitgebracht worden, um unterschiedliche Laufgeräusche zu erzeugen. Besonders attraktiv war die Aufgabe den Wasserkran zu bedienen und in das gefüllte Becken einen Gegenstand hineinplumpsen zu lassen.

Aber bedauerlicherweise lief es nicht immer so glatt ab, denn unvorhergesehene Ereignisse verhinderten die Aufnahmen. Da gab es mannigfaltige Ursachen. Manchmal war plötzlich kein Stecker mehr in der Steckdose und es war nichts aufgenommen worden, oder es klingelte während der Aufnahme die Schulglocke oder einige produzierten Geräusche, die aber gar nicht aufgenommen werden sollten. Das führte natürlich zur Verärgerung bei denen, die gerade ihre Rolle fehlerfrei vorgelesen hatten. Somit wurde die Gruppe geteilt. Jetzt funktionierte es besser, allerdings lernten die Kinder nun nicht mehr die komplette Geschichte kennen, sondern lediglich ihren eigenen Text. Da etliche Aufnahmen durch den plötzlichen Stromausfall nicht mehr vorhanden waren, lasen die Kinder sie nach und nach wieder ein. Das dauerte, da mittlerweile wieder der übliche Schulalltag stattfand und keine offizielle Zeit mehr dafür vorgesehen war. Dann war es geschafft. Jetzt konnte die Klasse die Tonaufnahmen im Ganzen hören, aber es war bei einigen nicht so, wie sie es sich das vorgestellt hatten, denn einige Kinder hatte so leise gelesen, dass sie trotz technischer Unterstützung nicht besser zu verstehen waren. Deshalb wurde gefragt, wer seine Texte noch einmal einlesen wollte. Die Bereitschaft war aber nicht überall vorhanden. Inzwischen hatte ein Schüler umzugsbedingt die Schule verlassen und somit konnten seine vielen Aufnahmen nicht mehr genutzt werden. Er war der Erzähler im ersten Teil des Hörspiels gewesen und hatte eine sehr textlastige Aufgabe gehabt. Ein anderes Kind konnte diese Aufgabe nicht übernehmen, weil keine Zeit für das Einlesen zur Verfügung stand. Nun war alles fertig und der Präsentation stand nichts im Weg.

Allerdings sollte jetzt eine Veröffentlichung auf der schuleigenen Homepage stattfinden. Doch nicht alle Kinder wollten sich dort wiederfinden. Daher musste noch einmal überarbeitet werden, so dass die Texte nicht mehr von allen Kindern vorgelesen werden konnten. Daher wurden sie nacherzählt.

Jetzt ist es aber soweit und das fertige Ergebnis lässt sich hören.