Der Froschkönig — Ein Hörspiel

Spiel­zeit: 17:53


Gespro­chen wer­den die Tex­te von Pia und Han­nah L., Nico und Ken, Jan und Marc, Mar­vin und Lara, Ron­ja und Faith, Mau­rice und Sarah, Joel und Zou­beir, Isa­bel und Mia, Leon, Elli Joli­ne und Emi­ly sowie von Frau Büscher.

Vor lan­ger, lan­ger Zeit …. Nein, so lan­ge ist auch noch nicht her. Es waren ein­mal vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die alle zur „Frosch­klas­se“ gehör­ten. Es stand eine Pro­jekt­wo­che an und pas­send zum Namen soll­te ein Hör­spiel erstellt wer­den.

Die Deutsch­leh­re­rin der Klas­se, Frau Büscher, hat­te pas­send für alle Kin­der zusätz­li­che Figu­ren für das Mär­chen erfun­den, die Hand­lung in Dia­lo­ge umge­schrie­ben und alles konn­te begin­nen. Die ein­zel­nen Figu­ren wur­den vor­ge­stellt und die wich­ti­gen Fra­gen geklärt, wer denn eine Rol­le mit viel oder mit eher weni­ger Text lesen woll­te. Als alle Kin­der über den Inhalt infor­miert wor­den waren, wur­de bespro­chen, wel­che Geräu­sche die Auf­nah­men leben­di­ger machen könn­ten. Eini­ge Kin­der brach­ten dann von zu Hau­se Gegen­stän­de mit, die für die Ton­auf­nah­men genutzt wer­den konn­ten. Alle waren mit Feu­er­ei­fer bei der Sache, wenn sie ihre Auf­nah­men prob­ten. Dann wur­den mit­ge­brach­te Zwei­ge mit viel Laub dar­an solan­ge über den Boden gezo­gen, damit die Auf­nah­me schön war, bis kein Laub mehr an den Zwei­gen hing. Eben­so span­nend war es eine metal­le­ne Kuchen­plat­te so oft auf dem Tisch zu legen, rol­len, wer­fen bis der pas­sen­de Ton gefun­den wur­de. Auch Besteck erzeugt immer wie­der ver­schie­de­ne Klän­ge, wenn es abge­legt wird. Selbst Schu­he mit ver­schie­den hohen Absät­zen waren mit­ge­bracht wor­den, um unter­schied­li­che Lauf­ge­räu­sche zu erzeu­gen. Beson­ders attrak­tiv war die Auf­ga­be den Was­ser­kran zu bedie­nen und in das gefüll­te Becken einen Gegen­stand hin­ein­plump­sen zu las­sen.

Aber bedau­er­li­cher­wei­se lief es nicht immer so glatt ab, denn unvor­her­ge­se­he­ne Ereig­nis­se ver­hin­der­ten die Auf­nah­men. Da gab es man­nig­fal­ti­ge Ursa­chen. Manch­mal war plötz­lich kein Ste­cker mehr in der Steck­do­se und es war nichts auf­ge­nom­men wor­den, oder es klin­gel­te wäh­rend der Auf­nah­me die Schul­glo­cke oder eini­ge pro­du­zier­ten Geräu­sche, die aber gar nicht auf­ge­nom­men wer­den soll­ten. Das führ­te natür­lich zur Ver­är­ge­rung bei denen, die gera­de ihre Rol­le feh­ler­frei vor­ge­le­sen hat­ten. Somit wur­de die Grup­pe geteilt. Jetzt funk­tio­nier­te es bes­ser, aller­dings lern­ten die Kin­der nun nicht mehr die kom­plet­te Geschich­te ken­nen, son­dern ledig­lich ihren eige­nen Text. Da etli­che Auf­nah­men durch den plötz­li­chen Strom­aus­fall nicht mehr vor­han­den waren, lasen die Kin­der sie nach und nach wie­der ein. Das dau­er­te, da mitt­ler­wei­le wie­der der übli­che Schul­all­tag statt­fand und kei­ne offi­zi­el­le Zeit mehr dafür vor­ge­se­hen war. Dann war es geschafft. Jetzt konn­te die Klas­se die Ton­auf­nah­men im Gan­zen hören, aber es war bei eini­gen nicht so, wie sie es sich das vor­ge­stellt hat­ten, denn eini­ge Kin­der hat­te so lei­se gele­sen, dass sie trotz tech­ni­scher Unter­stüt­zung nicht bes­ser zu ver­ste­hen waren. Des­halb wur­de gefragt, wer sei­ne Tex­te noch ein­mal ein­le­sen woll­te. Die Bereit­schaft war aber nicht über­all vor­han­den. Inzwi­schen hat­te ein Schü­ler umzugs­be­dingt die Schu­le ver­las­sen und somit konn­ten sei­ne vie­len Auf­nah­men nicht mehr genutzt wer­den. Er war der Erzäh­ler im ers­ten Teil des Hör­spiels gewe­sen und hat­te eine sehr text­las­ti­ge Auf­ga­be gehabt. Ein ande­res Kind konn­te die­se Auf­ga­be nicht über­neh­men, weil kei­ne Zeit für das Ein­le­sen zur Ver­fü­gung stand. Nun war alles fer­tig und der Prä­sen­ta­ti­on stand nichts im Weg.

Aller­dings soll­te jetzt eine Ver­öf­fent­li­chung auf der schul­ei­ge­nen Home­page statt­fin­den. Doch nicht alle Kin­der woll­ten sich dort wie­der­fin­den. Daher muss­te noch ein­mal über­ar­bei­tet wer­den, so dass die Tex­te nicht mehr von allen Kin­dern vor­ge­le­sen wer­den konn­ten. Daher wur­den sie nach­er­zählt.

Jetzt ist es aber soweit und das fer­ti­ge Ergeb­nis lässt sich hören.